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  • Klinik-Personaler suchen Pflegekräfte verstärkt in Indien

    Unzureichendes Einkommen, mangelndes Mitbestimmungsrecht und niedrige Karrierechancen am Arbeitsplatz: Das sind einige der Kriterien, mit denen zwei Drittel der Ärztinnen im Job nicht zufrieden sind. 78 Prozent meinen zudem, dass ihre Leistungen nicht gleichermaßen anerkannt werden, wie die von männlichen Medizinern. Diese Ergebnisse wurden nun in der Studie „Ich bin Ärztin" vorgestellt, die vom Georg Thieme Verlag veröffentlicht wurde. Befragt wurden 1.200 Ärztinnen, die in verschiedenen Positionen im Gesundheitswesen tätig sind. Die Studie ergab weiterhin, dass sich Medizinerinnen in Kliniken eher unter Druck gesetzt fühlen als niedergelassene Ärztinnen. So ergeht es auch Müttern im Arztberuf, vergleicht man diese mit kinderlosen Fachärztinnen.

    In Jobbörsen für Mediziner stehen zahlreiche anspruchsvolle Stellen für Ärzte und Ärztinnen bereit. Auch spezialisierte Personalvermittlungen stehen Medizinern mit Rat und Tat zur Seite. Der Arbeitsmarkt für Ärzte bietet abwechslungsreiche Jobs in der Gesundheitsbranche. Frauen müssen sich daher nicht mit einer Anstellung zufrieden geben, die den eigenen Ansprüchen nicht genügt. Trotz aller negativen Aspekte zeigt die Studie dennoch eine positive Grundhaltung, die die Frauen den Stellen für Ärztinnen entgegen bringen. Denn rund 90 Prozent der Frauen sehen sich als erfolgreiche und kompetente Ärztin in ihrer Position.