Bayrische Sozialministerin fordert bessere Bezahlung für Pflegekräfte
Die umfassende Problematik in der Pflegebranche wird auch in der Politik immer öfter heiß diskutiert. Denn obwohl der Stellenmarkt für das Gesundheitswesen zahlreiche Jobs für Pflegekräfte bereithält, besteht ein Mangel an Bewerbern. Das liegt vor allem an der Vergütung des Berufs und der Arbeitsbedingungen, erklärt Christine Haderthauer (CSU), Sozialministerin des Freistaates Bayern, in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung.
Den Arbeitsmarkt im Bereich Medizin und Pflege mit Hartz-IV-Empfängern oder ausländischen Fachkräften aufzustocken, lehnt Haderthauer jedoch ab. Sie setzt stattdessen auf die Selbstregulierungskräfte des Marktes. Gegenüber der SZ äußerte sie, dass immer mehr Heimträger erkennen, wie wichtig eine gute Behandlung der Pflegekräfte ist. Letztlich würde der Wettbewerb dafür sorgen, dass sich die „guten Heime“ durchsetzen und „wir ordentlich bezahlte Pflegekräfte bekommen.“
Ein dauerhaftes Umdenken bei den Arbeitgebern sei in diesen Punkten dringend notwendig, denn nicht jeder könne pflegen, wie die Ministerin weiter feststellt. Seit vielen Jahren herrscht in Deutschland ein Mangel an Ärzten und Pflegekräften. Deshalb stehen vielfältige Jobs im Gesundheitswesen zur Verfügung. Mithilfe kompetenter Personaldienstleistung für Ärzte und Pfleger haben Fachkräfte die Möglichkeit, die besten Stellenangebote für medizinisches Fachpersonal wahrzunehmen. In spezialisierten Stellenbörsen für die Gesundheitsbranche warten Jobs für Ärzte und Pflegepersonal in ganz Deutschland. Ein Einstieg in diesen Branchenzweig lohnt sich also.
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